Was wir über Immobilen als Anlageklasse denken

Immobilien stellen eine relativ ineffiziente Anlageklasse dar

Der Grund dafür liegt in der heterogenen Natur der Produkte, dem Fehlen eines zentralen Marktes und der Verwendung herkömmlicher Bewertungsverfahren für Immobilien, die nicht das widerspiegeln, was auf den Kapitalmärkten zu finden ist.

Immobilien sind Finanzanlagen

Immobilien bringen eine Reihe von Kapitalflüssen mit sich, wovon einige, je nach Vermietungsstruktur, feste Zinselemente und andere Eigenkapitalcharakter haben. Immobilieneigentum unterliegt daher ähnlichen Faktoren, die auch die Kapitalmärkte beeinflussen. Sie können nicht losgelöst von anderen Anlageklassen betrachtet werden.

Research liefert Wertzuwachs

Die Eigenschaft der Immobilien selbst sowie die Marktmechanismen bedeuten, dass Research einen Wertzuwachs liefern kann, welcher in effizienteren Märkten wie Aktien- und Wertpapieranlagen nicht zu finden ist. Der Markt ist weniger transparent und es bestehen stärkere Preisabweichungen.

Asset Management und Property Management liefern Wertzuwachs

Immobilien sind auch die einzige große Anlageklasse, bei der nach dem Erwerb ein Wertzuwachs (oder ein Wertverlust) erfolgen kann. Immobilien sind üblicherweise großteilig, relativ illiquide und relativ teuer zu handeln. Daraus folgt, dass der Handel eine weniger wichtige Rolle spielt als bei anderen Anlageklassen. Da der Wertzuwachs vorwiegend durch eine Einnahmesteigerung im Laufe der Zeit entsteht, sind das Asset Management und das Property Management extrem wichtig.